ISO 21964 Datenträgervernichtung

Leistungen für die zertifizierte Datenträgervernichtung

Ob einzelne Festplatten oder ein ausgemusterter IT-Bestand: Entscheidend ist, dass jedes Speichermedium passend eingeordnet und dem vereinbarten Vernichtungsprozess zugeführt wird. ProCoReX stimmt Materialarten, Ausbau, Logistik und Nachweise zu einem klaren Leistungsumfang ab.

Geöffnete Festplatte als Datenträger

Symbolfoto · Foto: William Warby / Unsplash

Das passende Verfahren beginnt mit der Materialart

HDD: Magnetische Festplatten

HDDs aus Computern, Notebooks, Servern und Storage-Systemen gehören zur Materialklasse H. Für den im hinterlegten DEKRA-Zertifikat ausgewiesenen Bereich ist H-5 genannt. Im Auftrag legen wir fest, welche Datenträger bearbeitet werden und welche Stufe für Ihren Bestand vorgesehen ist.

SSD und Flash: Elektronische Speicher

SSDs, NVMe- und M.2-Speicher speichern Informationen elektronisch. Für elektronische Speichermedien ist im Zertifikat E-5 ausgewiesen. Bauform und Einbauort werden berücksichtigt, damit die zu vernichtenden Speicher eindeutig bestimmt sind.

LTO und weitere Magnetbänder

Sicherungsbänder können umfangreiche historische Bestände enthalten. Für die Materialklasse T ist T-6 im hinterlegten Zertifikat genannt. Bei der Projektplanung stimmen wir Bestand, Zuordnung und Dokumentation der Bandmedien ab.

CDs und DVDs: Optische Medien

Optische Datenträger werden getrennt von magnetischen und elektronischen Speichern betrachtet. Das Zertifikat nennt für die Materialklasse O die Stufe O-5. Archivbestände können gemeinsam mit anderen Materialarten in einem abgestimmten Auftrag berücksichtigt werden.

Festplatte und Speicherhardware – Symbolfoto
Symbolfoto · Foto: Bruce Hong / Unsplash

Eingebaute Speicher sicher berücksichtigen

Speicher stecken häufig noch in Notebooks, Desktop-Computern oder Servern. Wir klären, welche Geräte übernommen werden und welche Medien ausgebaut werden sollen. Die tatsächlich bearbeiteten Datenträger werden nach dem vereinbarten Verfahren erfasst; bei einer ersten Anfrage genügt eine verständliche Beschreibung des Bestands.

Auch Geräte mit integrierten Speichern verdienen Aufmerksamkeit. Bei Smartphones, Netzwerkgeräten oder anderen Komponenten prüfen wir im Rahmen der Auftragsklärung, welche Speicher vorhanden sind und welche Bearbeitung erforderlich ist. Das Vernichten eines einzelnen ausgebauten Mediums ist nicht automatisch mit der Bearbeitung eines vollständigen Geräts gleichzusetzen.

Abholung, stationäre oder mobile Bearbeitung planen

Die Logistik wird auf Standort, Menge und Zugangssituation abgestimmt. Abholung und Übergabe sind eigenständige Schritte mit klarer Zuständigkeit. Für mobile Vernichtung werden Einsatzort, Platzbedarf, Medienarten und Machbarkeit gesondert geplant. Ein Transportfahrzeug ist dabei keine automatische Zusage einer Vernichtung vor Ort. Ablauf vom Bestand bis zum Nachweis.

Server- und Netzwerktechnik
Symbolfoto · Foto: Taylor Vick / Unsplash

Nachweisumfang als Teil der Leistung

Benötigen Sie einen zugeordneten Abschlussnachweis, Einzelseriennummern oder ergänzende Projektunterlagen? Diese Anforderungen gehören in die Leistungsabstimmung. So steht bereits vor der Durchführung fest, welche Dokumentation Sie für Ihre interne Prüfung erhalten. Dokumentation im Detail.

Die hier genannten Stufen beziehen sich auf den hinterlegten Zertifizierungsumfang. Weitere Materialien, Sicherheitsstufen oder ergänzende IT-Leistungen müssen gesondert betrachtet werden. Geltungsbereich des Zertifikats.

Ihr Bestand bestimmt die Planung

Nennen Sie uns Gerätearten, ungefähre Menge, Standort und Ihre Anforderungen an Sicherheitsstufen und Nachweise. Daraus entwickeln wir den passenden Leistungsumfang. Vernichtung anfragen.

Ihr Projekt. Ihr Sicherheitsbedarf. Unser gemeinsamer Plan.

Beschreiben Sie uns Datenträger, Standort und gewünschten Nachweisumfang. Wir stimmen die passende Leistung mit Ihnen ab.